Rückblicke

Themenapero vom 14. März 2017

Sozial innovativ und finanziell erfolgreich?
Die Schweiz ist in Europa führend in der Start-up Szene. Neu sind auch die sozial innovativen Jungunternehmen mit einem gesellschaftlichen oder nachhaltigen Fokus auf dem Vormarsch. Aber geht das überhaupt zusammen, ist es möglich einen gesellschaftlichen Gewinn zu verfolgen und trotzdem schwarze Zahlen zu schreiben? Professor Mariana Christen Jakob stellt den Ansatz “Social Entrepreneurship”
vor und zeigt anhand von konkreten Beispielen welches Zukunftspotential möglich ist, auch für etablierte Unternehmen und soziale Organisationen.Mit der Sozialfirma und dem guten Heinrich sind zwei sozial innovative Jungunternehmen vor Ort vertreten und stellen ihr Business näher vor. In der anschliessenden Podiumsdiskussion werden wichtige Schritte angesprochen, aber auch die alltäglichen Herausforderungen. Diese gehören wie überall im Arbeitsleben auch dazu. Mit dem Apéro Riche haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Produkte vom guten Heinrich ganz praktisch
zu verkosten.

Der Themenapéro wird durchgeführt vom Verein Unternehmen Verantwortung,
einer einmaligen Plattform von wirtschaftlichen und sozialen Unternehmen in der Zentralschweiz welche sich zusammen für eine Arbeitswelt für alle engagiert. Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung sind nur möglich wenn verschiedene Parteien über herkömmliche Grenzen hinweg kooperieren.
Der Verein lädt sie ganz herzlich zu einem spannenden Vorabend Impuls ein.


Themenapéro vom 20. April 2016

Flüchtlinge pflegen alte Menschen
Arbeit statt Sozialhilfe: 15 Flüchtlinge werden in einem Kurs auf den Einstieg in der Pflege Arbeit statt Sozialhilfe: 15 Flüchtlinge werden in einem Kurs auf den Einstieg in der Pflege drohenden Mangel an Pflegekräften begegnet werden und andererseits wird etwas gegen die hohe Arbeitslosigkeit von Flüchtlingen unternommen. Dies sei enorm wichtig, findet Regierungsrat Guido Graf, sonst drohe ein "sozialpolitisches Pulverfass".

Flüchtlinge für die Baubranche
Der Kanton Luzern hat gemeinsam mit dem Baumeisterverband Luzern (BVL), der EANIP Schweiz und den Maurerlehrhallen Sursee (MLS) das Integrationsprogramm "Perspektive Bau" lanciert: Der einjährige Lehrgang soll anerkannten Flüchtlingen das nötige Rüstzeug verschaffen, um später eine Maurerlehre absolvieren zu können. Seit Ende August läuft der Pilotlehrgang, an dem 13 Flüchtlinge teilnehmen. Die Absolventen stammen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea sowie Togo und wurden mittels eines Assessments ausgewählt. Schliessen sie die Ausbildung erfolgreich ab, dürften sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. "Bauarbeiter, die ein Basiswissen als Maurer vorweisen können, sind in der Baubranche gefragt", sagte Hanspeter Bonetti, Präsident der Maurerlehrhallen Sursee anlässlich einer Medieninformation. Denn die von den Temporärbüros vermittelten Hilfskräfte brächten in der Regel kein entsprechendes Fachwissen mit.